Posts mit dem Label Innenausbau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Innenausbau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 25. August 2020

Küche und Regale in schwarz

Das Lehrerzimmer in unserer Gemeinde wurde aufgefrischt und optimiert. Daraus ergab sich für mich ein schöner Auftrag.

Die Vorgabe, dass alles schwarz sein musste, fand ich anfangs etwas heikel. Aber im nachhinein, mit genügend Licht, finde ich es eine sehr spannende Lösung.






Auch die Zusammenarbeit mit Architekt, Elektriker, Sanitär, Gipser und Maler hat unglaublich gut geklappt. Alle haben toll mitgemacht.

Vielen Dank allen Beteiligen. Vielen Dank auch der Gemeinde Duggingen.

Samstag, 7. September 2019

Fenstersimsen Eiche geölt

Schöne Arbeit

Fenstersimsen in Eiche massiv, geölt.
Robust und passend zum Boden.




















Mit Lüftungsschlitzen, damit die Wärme auch wirklich weg kann.


Samstag, 6. Oktober 2018

Asbestgefahr in Küche und Badezimmer

Heimwerker aufgepasst:

Leider ist die Asbestgefahr in vielen Wohnungen und Häusern bei weitem noch nicht gebannt.
Während bei grösseren Umbauten die Asbestabklärungen meistens von Amtes wegen stattfinden, macht sich der private Heimwerker meist keine Gedanken darüber.
Da wird frisch und fröhlich an alten Plattenbelägen an Wänden und Böden herumgespitzt, ohne sich um die Asbestgefahr zu kümmern.

Tatsache ist, dass in vielen Mörteln und Klebern, mit denen Keramikplatten an Wänden und Böden aufgeklebt wurden, Asbestfasern enthalten sind. Die Asbestfasern, welche diesen Klebern beigemischt wurden, dienten quasi als Armierung, um die Rissbildung zu vermindern.
Spitzt man nun alte Keramikplatten mit der Spitzmaschine, oder auch von Hand mit Hammer und Meissel herunter, werden damit die im alten Mörtel enthaltenen Asbestfasern freigesetzt. Der Staub der dabei entsteht kann ganze Wohnungen und Häuser verseuchen. Dadurch bringt man sich selbst und alle anderen am Umbau beteiligten in grosse Gefahr.

Also seid vorsichtig und klärt die Sache seriös ab. Im Internet findet Ihr viele Adressen und Hinweise für seriöse Abklärungen.


Mittwoch, 21. März 2018

Wohnwagenumbau Teil 3

Endlich scheint die Sonne wieder und ich kann die versprochenen Bilder nachliefern.

Wie bereits erwähnt; mit dem Vinylplastikboden musste ich einen Kompromiss eingehen. Aber er passt gut zum Arven-interieur.





Geflochtene Türen, eigentlich eine verrückte Idee. Aber ich würde es jederzeit wieder machen. Es sieht einfach toll aus. Dazu noch die passenden selbst gedrechselten Griffknöpfe.







Ganz speziell, die Leiter. Irgendwie muss man ja raufkommen.
Für die Leiter habe ich Eschenholz gewählt. Die sollte schon etwas stabiler sein. Die Haken zum einhängen habe ich aus einem alten Stück Türverschluss zurecht gebogen, fein poliert mit der Schwabbelscheibe und mit dickem Filz gepolstert, damit das Holz nicht beschädigt wird.







Die horizontalen Abdeckungen sind aus Corian bzw. HiMag durch und durch schneeweiss, vorne fein abgerundet und poliert, poliert, poliert.






Alle Kojen mit Vorhängen. Damit jeder seine Privatshäre hat.








Das war viel Arbeit, sehr viel. Aber das Endresultat freut mich unglaublich.
Der Sommer darf kommen.



Samstag, 17. März 2018

Wohnwagenumbau Teil 2

Planung und Produktion


Eine gute Planung ist für die Produktion unumgänglich. Braucht zwar ein bisschen Zeit, aber man spart sich dafür auch viel Aerger. Das CAD-Programm liefert dazu auch die nötigen Daten für den Materialeinkauf. Die Pläne kann man vergrössern, verkleinern und die Details hervorheben. Aenderungen sind schnell gemacht.

Ohne sorgfältige Planung besteht die Gefahr, dass sich Fehler einschleichen und man die Arbeiten doppelt ausführen muss.




Bodenaufbau
Der alte Teppich musste raus, bzw. lief fast von selbst raus. So schlimm war's zwar auch wieder nicht, aber hygienisch rein war der auch nicht mehr. Danach, Löcher stopfen, Entkoppelungsplatten aufleimen und Vinyl verlegen.
Entkoppelungsplatten deshalb, um das Getrampel zu dämpfen und um eine etwas stabile ebene Unterlage zu schaffen. Gewichtstechnisch nicht gerade ideal, aber irgendwie gab es mir ein gutes Gefühl.
Vinyl: Ich habe mich lange dagegen gesträubt, bin als "hölziger" damit nicht gerade glücklich, aber alles Andere kam einfach nicht in Frage. Massivparkett arbeitet zuviel bei Feuchtigkeitsschwankungen, Laminat verträgt Feuchtigkeit gar nicht, weil die MDF-Mittelage sofort aufquillt. Teppiche sind wahre Schmutzfänger, also auch da NEIN. Vinyl ist dünn, gut zu verarbeiten und zu reinigen und vor allem feuchtigkeitsstabil.



Wände
Die alten Tapeten waren schnell runtergekratzt. Dann mit weisser lösemittelfreier Acrylfarbe 2x streichen. Wichtig: Niemals mit lösemittelhaltiger Farbe streichen. Erstens vergiftet man sich damit selber und zweitens, denkt daran, dass alte Wohnwagen noch mit Styropor isoliert sind. Styropor und Lösungsmittel vertragen sich gar nicht, Styropor löst sich unverzüglich restlos auf.

Rollos
Die Verdunkelungsrollos sind einfach zu montieren, voraus gesetzt man bestellt die richtige Grösse. Stabil befestigen kann man die Dinger nicht, da die Wände einfach zu dünn sind. Mit etwas Glück trifft man eine Holzeinlage in den Wänden, dann halten die Schrauben besser. Und sonst halleluja. Baukleber wäre auch noch eine Lösung, aber dann kriegt man die Dinger kaum wer weg wenn sie mal defekt sind. Nun, man muss ja nicht gerade Klimmzüge an den Rollos üben.

Impressionen aus der Werkstatt
Die Vorarbeiten im Wohnwagen waren nun langsam erledigt. Die Tage wurden kühler und es zog mich in die Werkstatt.
Massivholz verleimen für die Bettgestelle
Die Verleimerei dauerte ewig. Das angelieferte Arvenholz war wie bereits erwähnt von eher minderer Qualität. Also musste jedes Brett aus drei bis vier Leisten zusammengefügt werden.
Und immer schön die Verleimregeln (Splint an Splint und Kern an Kern und linke und rechte Seite überstürzt) einhalten, sonst werden die Bretter krumm.





Langsam wurde es chaotisch in meiner kleinen Werkstatt. Ueberall Reststücke, Abschnitte und Späne. Aber der Geruch vom frisch verarbeiteten Arvenholz war herrlich. Die Wissenschaftler sagen, dass der Geruch vom Arvenholz die Pulsfrequenz senke. - Ich war nahe am Herzstillstand.





Für die Türen habe ich mir etwas besonderes ausgedacht.
Prototyp für die Türen
Holzrahmen mit Peddigrohrgeflecht. Ich suchte lange nach Anleitungen und Erfahrungsberichten im Internet, fand aber nichts schlaues. Mutig baute ich einen Prototypen. Und - es funktioniert. Ist gar nicht so schwer zu machen. Einfach geduldig Rute um Rute einfädeln jede einzeln und jaaa nicht auf die Uhr schauen.
Das Resultat überzeugt. Mit 3 mm Peddigrohr erhält man ein stabiles Geflecht.
Vorteil: die Türen werden Luftdurchlässig, Feuchtigkeitsstaus werden verhindert, die Türen werden leicht, sehr leicht und trotzdem stabil, und das Peddigrohr kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, was sich positiv auf das Raumklima auswirkt.


Zum flechten, das Peddigrohr in Wasser einlegen.
Dann "cool" bleiben und wie gesagt, flechten. Rute um Rute.
Hunderte von Ruten, immer schön flechten.
Manche denken jetzt ich sei ein Spinner. Das dachte ich auch, bis ich die erste Türe fertig hatte.
Aber dann glänzten meine Augen vor Freude.

Ueber Zeit und Geld will ich hier jetzt nicht berichten. Aber ich kann euch jetzt schon verraten, es hat sich gelohnt. Ihr werdet es sehen wenn ihr die Bilder vom fertigen Innausbau seht.



Leider regnet es wieder mal, ist trüb und dunkel draussen. Kein Fotowetter. Deshalb hänge ich demnächst noch einen dritten Teil an.

Samstag, 3. März 2018

Wohnwagenumbau Teil 1

Neuland für den Schreiner

Dieser Wohnwagen hat mich nun den ganzen Herbst 2017 und Winter 2018 voll in Anspruch genommen.
Ich bin kein Wohnwagenexperte, das Projekt  aber reizte mich. Man kann da unglaublich viel falsch machen. Mit ein bisschen Verstand und handwerklichem Geschick sollte jedoch auch ein solches Projekt zu meistern sein.
Auf die Strasse darf dieser Wohnwagen nicht mehr, da sämtliche Papiere verloren gingen. Eine neue Fahrzeugprüfung kommt nicht in Frage, da er nur noch stationär zum Einsatz kommt. Das wiederum vereinfacht die ganze Sache natürlich auch.

Zuerst wurde er ausgehöhlt. Alles musste raus.
Küche, Badezimmer, Heizung, alle Betten und Kästchen, einfach alles. Wer braucht schon Küche und Badezimmer😉. Bzw. das alte Interieur war keine Augenweide mehr.
Die Ueberlegung war aber auch die,  dass nur noch im Vorzelt gekocht wird. Badezimmer und WC braucht es auch nicht, da beides in unmittelbarer Nähe auf dem Platz vorhanden ist.



Also, es braucht "nur" noch Betten und Stauraum.

Nun ging die Planung los. Zuerst den Bedarf abklären. Was wollt ihr, was braucht ihr, wie soll es aussehen usw. Dann Wohnwagen ausmessen. Ist gar nicht so einfach, manche Wände sind schräg, andere rund oder rund und schräg zusammen. Dann die Fenster, fast keines gleich gross wie das Andere. Fensterhöhen, ein Alptraum.
Aber man schafft es, wirklich es ist durchaus zu machen. Man darf einfach nicht auf die Uhr schauen.
Das Gemessene habe ich dann im CAD Programm auf dem PC erfasst. Da lohnt sich natürlich ein professionelles Programm, denn Massfehler und Differenzen kann man so locker austarieren. Für die Produktion braucht es so oder so exakte Pläne.

Nun zu den Wünschen der Damen:
Naturholz muss rein, gut riechen soll es. Alles immer schön abgerundet.
Kajütenbetten müssen rein, 2 x 140 cm breit, 2 x  100 cm breit.
Mit Lattenrosten und Matratzen. Kojen mit Vorhängen, damit man sich zurückziehen kann.
Den Rest mit Stauraum füllen, aber so dass man sich noch bewegen kann.
Stauraum teilweise mit und ohne Türen.
Kleine Ablageflächen wären auch noch nett.
Etwas Licht und Steckdosen darf auch eingebaut werden, ist zwar eher Nebensache, es gibt ja auch Taschenlampen und die Kabelrolle im Vorzelt verträgt schon ein paar Doppelstecker.
Den Boden kann man natürlich auch nicht so lassen wie er ist.
Mit den Wänden muss auch noch etwas gehen, die alten Tapeten passen gar nicht.
Neue Rolläden an den Fenstern mit Fliegengittern und Verdunkelung braucht's unbedingt.

Das wäre etwa alles. Genau das, was ein Planer unbedingt braucht, eine Herausforderung, ein Nervenkitzel.


Die Tapeten waren bald einmal weg. Die richtige Technik macht's aus, dann geht's ruck zuck zack zack. Ehrlich gesagt, es ging wirklich locker, einfach nicht auf die Uhr schauen.
Dann die Wände streichen, und schon wird es angenehm apetetitlich bzw. wohnlich.





Da waren noch ein paar Löcher im Boden und alte Gasleitungen.
Nichts zu schwör für den Ingeniör. Die stopf' ich dann mal kurz. Ich musste dazu allerdings unter den WW kriechen und teilweise auch von unten arbeiten, was nicht gerade angenehm war. Meistens waren die Arme zu lang.

Die Planung und die Vorbereitungsarbeiten waren dann gegen Ende Herbst irgend wann mal abgeschlossen. Die Wunschliste der Damen konnte ich voll umfänglich umsetzen, die Pläne wurden genehmigt.

Das Material konnte bestellt werden.
Der ganze Innenausbau soll aus Arvenholz (Zirbe) sein, weil es so gut riecht.
Vorteil: es riecht wirklich sehr gut, ist fein zu bearbeiten und leicht, sehr leicht. Und, man soll besser schlafen können.

Nachteil: Der Holzhändler hat mir schreckliche Ware geschickt, das gab einiges an Mehrarbeit beim sortieren, verleimen und ausflicken von schwarzen Aesten.

Eigentlich bin ich selber schuld, ich bin meinem Grundsatz (kaufe niemals Holz per Telefon) untreu geworden.

Fast ein Kubik Arvenholz lag nun vor meiner Werkstatt. Genau noch rechtzeitig, bevor die kalten Tage begannen und ich mich in die warme Bude zurückziehen konnte.

Teil 2 folgt, sobald ich meine Fotos sortiert habe.




Samstag, 15. April 2017

Glasvitrine in alter Türzarge


Bei einem Küchenumbau wurde die alte Türzarge für die Küchentüre plötzlich überflüssig.

Zarge rausreissen und Wanddurchbruch zumauern wäre eine Option gewesen. Das Flickwerk hätte man allerdings ewig gesehen.

Der Kunde entschied sich aber dann für eine massgeschneiderte Glasvitrine, mit Beleuchtung.

Auf der Rückseite der neuen Vitrine befindet sich die neue Küche.
Dort konnte dann auch die Stromzufuhr für den Trafo installiert werden.

Das Licht kann heller und dunkler gedimmt werden per Knopfdruck.
Eine farbige RGB Beleuchtung mit Fernbedienung wäre ebenfalls möglich gewesen.

Solche Umbaulösungen sind relativ günstig und mit wenig Aufwand zu realisieren.

Samstag, 18. Juli 2015

Wandverkleidung Lärche rustikal

Auch eine Garage kann man mal ein wenig aufpeppen. Vor allem, wenn man darin Oldtimer ausstellen möchte. Mit dem geeigneten Täfer kann man eine ganz eigene Stimmung hervorrufen.
Der Wunsch des Kunden ging eindeutig in die rustikale Richtung. "Route 66" war so ein Schlagwort welches mich zum forschen anregte. Ich suchte nach Altholz, oder etwas vergleichbarem.
Und - wer sucht der findet: Wandschalung Lärche gebrannt, gebürstet, geölt. - Ideal für diesen Zweck. Nach der Bemusterung sagte der Kunde sofort zu.
Jeder Riemen hat ein anderes Bild, Natur pur, fast schon ein Kunstwerk.
Durch das Bürsten entsteht eine 3-dimensionale Oberfläche. Durch das Brennen wird die Oberfläche dunkel, allerdings einheitlicher als bei Altholz. 
Das Oel gibt dem Holz noch den nötigen Schutz.
Alles in allem eine tolle Arbeit. Währschaft und solide, zur Nachahmung sehr zu empfehlen.


Montag, 30. Mai 2011

Badezimmermöbel

Meistens sieht man in modernen Badezimmern Keramikfliesen am Boden und an den Wänden und oft auch Keramikwaschtische. An Holz wird kaum gedacht. Aber gerade Holz bringt in die "Wellnessoasen" das gewisse etwas rein. Wärme, Geborgenheit, Behaglichkeit, schlicht und einfach ein gutes Gefühl. Gut, - im Bodenbereich wäre ich mit Holz im Badezimmer ebenfalls vorsichtig. Aber an den Wänden und bei den Möbeln und Waschtischen, da kann Holz ganz elegant wirken.

Auf den drei Bildern seht ihr eine Idee (Vision) von mir. Die Idee entstand im Zusammenhang mit einem Umbau in einem Einfamilienhaus. Alles was da mal drin war gefiel nicht mehr und musste raus. Der Sanitärinstallateur hatte noch Sonderwünsche und wollte gleich alle Leitungen ersetzen. Aus Zeit- und Kostengründen wollten wir auf aufwändige Spitzarbeiten verzichten. Deshalb haben wir die neuen Leitungen hinter der Wandverkleidung aus Holz versteckt. Hinter der Wandverkleidung befindet sich ein Hohlraum von ca. 5 cm in welchem man Strom und Wasser elegant verschwinden lassen kann.


Das spannende an der ganzen Gestaltung war wieder einmal das Gesammtkonzept. Als Schreiner wollte ich natürlich Holz verwenden und auch zeigen, gleichzeitig suchte ich auch Gegensätze, um etwas mehr Spannung zu erzeugen. Mich reizte dann die Kombination von weichem Holz, mit hartem "Stein". Stein in Anführungszeichen, weil das Geld für echten schwarzen Schieferstein fehlte. Deshalb habe ich den Waschtischunterbau aus Laminat angefertigt und den Boden aus Linoleum. Den Rest der Badezimmer haben wir farblich neutral gehalten. Ich denke, dass es immer gut ist gewisse Akzente zu setzen. Nur übertreiben sollte man nicht, sonst eliminiert man die Wirkung.

Die Glasplatte hinter den Waschbecken soll die Wandverkleidung zusätzlich vor Wasser schützen, obwohl sie wasserfest lackiert ist. Die Waschbecken sind aus weissem Corian - sehr pflegeleicht und praktisch unverwüstlich. Die Beleuchtung besteht aus LED-Leuchten, womit wir auch beim Energiesparboom voll dabei sind.
Die Ausführung dieser Arbeit ist denkbar einfach, ohne grossen Schnickschnack und bewährt sich im Alltag bestens. Die Kosten halten sich absolut im Rahmen, der Zeitaufwand ebenfalls.
Eine gelungene Arbeit, welche sehr viel Freude machte und noch lange machen wird.

Mittwoch, 3. November 2010

Sibirische Lärche

Wunderschöner Ast aus einem Stück Sibirischer Lärche.
Die Farben und Formenvielfalt der Natur überrascht mich immer wieder.
Kommt noch hinzu, dass um diesen Ast mal Wölfe und Tiger geschlichen sind. Vielleicht hat sich sogar mal ein Bär dran gekratzt.
Wenn dieser Ast doch nur sprechen könnte. Der wüsste sicher viel zu erzählen. Von Tiger jagenden Bärenwölfen, Bären jagenden Wolftigern, bitterkalten Nächten usw.

Sibirische Lärche verwendete ich neulich zur Herstellung von besonders urchigen Sockellamperien.
Knorriges splittriges Holz mit tollen verwachsenen Aesten und auch hin und wieder mal ein Riss. Solche Risse sind aber nicht störend, sondern gehören dazu und werten das Holz noch auf. Natur pur Punkt. Bisschen Oel drauf, fertig.
Posted by Picasa

Dienstag, 14. September 2010

Schiebetürschrank


Dieser Einbauschrank ist langsam in die Jahre gekommen.
Brauchbar, funktionell, aber vom Design her nicht mehr besonders attraktiv. Etwas neues musste her, bezahlen sollte man es können, und viel Dreck darf es auch nicht geben.

Soviel zu den Vorgaben.

Wieder einmal mehr, war eine gute Idee gefragt. Der Schreiner (ich) aktivierte seine grauen Zellen und kam zu folgendem Schluss:


Schiebetürschrank mit blauen Glastüren mit Satinatoglas. Ringsum ein weisser Holzrahmen. Schiebetürbeschläge, Glaseinfassungen und Führungen in Alu eloxiert. Nahtlos eingepasst auf den Millimeter. Dreck: quasi null. - Das zergeht auf der Zunge wie Glacé bei 40 Grad im Schatten.



Saugute Lösung, sowas von genial, ich bin wirklich stolz auf mich.
Dieses Projekt war innert Sekunden verkauft.

Für alle Nachahmer: Diesen Schiebetürbeschlag findet Ihr hier.
Und noch etwas für alle Schnäppchenjäger: das ist nichts für euch.

Liebe Grüsse

CheesLee

Sonntag, 9. Mai 2010

Küche umbauen

Am Anfang steht ein Grundbedürfnis: Ernähren der Familie, zubereiten von Nahrungsmitteln.

Dann hat man eine Idee, und dazu kommen noch Sonderwünsche der Frauen: Den totalen Durchblick zu haben.


Also muss man erst einmal eine ordentliche Spitzmaschine in die Hand nehmen. Danach sieht meist schon alles ganz anders aus. Jetzt geht es um die Sicherheit: Einsturzgefahr herrscht. Auch dieses Problem lässt sich elegant lösen. Wenn dann der ganze Ausbruchschutt beseitigt ist, sieht's meist recht harmlos aus.

Jetzt kommt die Pflasterkelle zum Einsatz. Den Muratori spiele ich gleich selbst, dann weiss ich, dass es recht gemacht wurde.

Danach muss der Gipser her, damit wieder alles schön glatt ist. Für den Gipser fehlt mir meist das Geld, ausserdem sind die Gipser nicht so meine Freunde. Sie arbeiten einfach par tout zu ungenau. Also gipse ich selbst.

Klar, dass ich vielleicht nicht so schnell bin wie ein gelernter Gipser. Aber die gibt's ja eh kaum mehr. Und so schnell und gut wie all die Kosovaren, Albaner, Serben und Kroaten bin ich alleweil noch.

Auf jeden Fall darf ich das Resultat mit Stolz zeigen.


Der Küchenbauer (auch ich) hat dann noch alles gegeben.

Besonders stolz bin ich auf die Maler (meine Frau und meine Schwägerin). Die Beiden haben dem ganzen noch den letzten Schliff gegeben.








Schön, wirklich schön ist es geworden.







Freitag, 2. April 2010

Home Office

Hier war wieder einmal Millimeterarbeit angesagt.





Ausmessen, planen, herstellen, alles kein Problem.








Endlich mal Schiebetürchen welche gut laufen.
















Aber am Schluss beim montieren, musste ich doch noch fast um jeden Millimeter kämpfen









Aber, Ende gut alles gut.






Mittwoch, 14. Oktober 2009

Büroregale

Quadratisch, praktisch, gut. - So hiess es mal in einem Werbespot für eine Schokolade.
Dieser Slogan lässt sich aber auch gut für die Büroregale anwenden, welche ich neulich herstellen durfte.

Am Anfang, war die "Sintflut". - Nein, soooo schlimm war's nun auch wieder nicht. Das bestehende wollte einfach nicht so richtig passen, und praktisch war es auch nicht.









Und dann kam der Schreiner. Beratung - Pläne - Offerte und bald war klar, was sinnvoll, machbar und bezahlbar ist.

Der Kubismus wurde eingeführt (auf Wunsch der Kundschaft)(aber nicht zu meinem Verdruss) und erleichterte von nun an das Leben.

Mit den Glastürli wurde eine Vitrinenebene geschaffen, für besonders wertvolle und schmucke Gegenstände.








In die Schubladen passen sowohl Hängeregistraturen, als auch Ringordner.

Gewisse Schubladen sind sogar abschliessbar, für die sensibleren Dokumente.

Und alle Schubladen laufen supersanft auf Vollauszügen mit gedämpftem Selbsteinzug.









Und so sah's dann nach dem Einräumen aus.

Quadratisch, praktisch, gut.