Sonntag, 9. Mai 2010

Küche umbauen

Am Anfang steht ein Grundbedürfnis: Ernähren der Familie, zubereiten von Nahrungsmitteln.

Dann hat man eine Idee, und dazu kommen noch Sonderwünsche der Frauen: Den totalen Durchblick zu haben.


Also muss man erst einmal eine ordentliche Spitzmaschine in die Hand nehmen. Danach sieht meist schon alles ganz anders aus. Jetzt geht es um die Sicherheit: Einsturzgefahr herrscht. Auch dieses Problem lässt sich elegant lösen. Wenn dann der ganze Ausbruchschutt beseitigt ist, sieht's meist recht harmlos aus.

Jetzt kommt die Pflasterkelle zum Einsatz. Den Muratori spiele ich gleich selbst, dann weiss ich, dass es recht gemacht wurde.

Danach muss der Gipser her, damit wieder alles schön glatt ist. Für den Gipser fehlt mir meist das Geld, ausserdem sind die Gipser nicht so meine Freunde. Sie arbeiten einfach par tout zu ungenau. Also gipse ich selbst.

Klar, dass ich vielleicht nicht so schnell bin wie ein gelernter Gipser. Aber die gibt's ja eh kaum mehr. Und so schnell und gut wie all die Kosovaren, Albaner, Serben und Kroaten bin ich alleweil noch.

Auf jeden Fall darf ich das Resultat mit Stolz zeigen.


Der Küchenbauer (auch ich) hat dann noch alles gegeben.

Besonders stolz bin ich auf die Maler (meine Frau und meine Schwägerin). Die Beiden haben dem ganzen noch den letzten Schliff gegeben.








Schön, wirklich schön ist es geworden.







Sonntag, 18. April 2010

Knochenjob Treppengeländer

Hallo liebe Leute

Ich bin wieder einmal seit Wochen auf der Baustelle.


Treppengeländer müssen montiert werden.
Dazu muss erst einmal eine schlaue Infrastruktur eingerichtet werden. Und dazu muss erst einmal ein Chaos organisiert werden, bzw. das entsteht meist von selbst.



Die Platten für die Geländer sind aus Duripanel. Das ist eine zementgebundene Spanplatte. Unbrennbar und schwer wie Blei. Die einzelnen Platten wiegen bis zu 175 kg, und müssen bis in das 4. OG gebracht werden.

Tragen ist aussichtslos. Spätestens nach einem Stockwerk bist Du nicht mehr zu gebrauchen.



Deshalb hier die Bilder von unserem kleinen Helfer mit der Bärenkraft.

















Jocki mein guter Freund beim montieren der Seilwinde. Das Foto links ist nichts für Sicherheitsexperten, das ist mir schon klar. Aber manchmal gehts halt einfach nicht anders.

Hier noch ein Bild vom fertigen Geländer. Blick vom DG Richtung UG.



Sieht alles ganz easy aus, wenn es fertig ist.



Aber ganz so einfach war's nicht, das könnt Ihr mir glauben. Vor allem das Gewicht hat uns trotz Seilwinde arg zugesetzt.




Dem entsprechend sehen auch unsere Arme aus.



Liebe Grüsse von der Baustelle.

ChessLee


Freitag, 2. April 2010

Home Office

Hier war wieder einmal Millimeterarbeit angesagt.





Ausmessen, planen, herstellen, alles kein Problem.








Endlich mal Schiebetürchen welche gut laufen.
















Aber am Schluss beim montieren, musste ich doch noch fast um jeden Millimeter kämpfen









Aber, Ende gut alles gut.






Freitag, 19. März 2010

Grundsätzliches

Liebe Interessenten

Via E-Mail bzw. dieses Blog bekomme ich immer wieder Preisanfragen oder Einladungen für Offerten.
Der diesbezügliche Arbeitsaufwand ist stetig am steigen.
Mir ist klar, dass der Markt spielen - und dass man die Preise vergleichen soll. Es ist aber meiner Meinung nach eine absolute Unsitte, dass man für jeden Hafenkäse den man vielleicht einmal realisieren möchte, von mind. 10 Unternehmern eine detailierte Offerte verlangt. Diese Praxis wird unter Anderem vom "Konsumentenmagazin Kassensturz" stark propagiert.
Jede kleinere Offerte kostet mich mindestens Fr. 250.-- an Arbeitsaufwand. Wenn ich dann noch vorbeigehen und ausmessen muss, oder Alternativvorschläge berechnen darf, komme ich rechnerisch bald einmal auf Fr. 1000.-- pro Offerte. - Das kann's doch nicht sein! Und das alles noch gratis und franko. Schweizweit werden so Millionen verpufft, welche sich in den betrieblichen Endabrechnungen letzt endlich nur wieder auf die Konsumenten abwälzen lassen.
Denn, - wer arbeitet schon gerne gratis?????

Was mich in der Vergangenheit am meisten geärgert hat, ist, dass man sich für die geleistete Arbeit nicht bedankt. Nur ein kurzes E-Mail oder ein Telefon mit einem Dankeschön würde mir schon reichen.
Aber nichts, kein Mail, kein Telefon, rein gar nichts. Alles selbstverständlich. Auch auf Nachfrage hin nichts, einfach nur Leere.

Zum Glück sind nicht alle so versnobt.

Mittwoch, 10. März 2010

Bin bald zurück

Sorry liebe Leute
Ich muss nur noch schnell mein Haus fertig bauen.















Neue Fotos sind bereits bereit.
Bis bald

CheesLee